Herbstfahrt des Landesverbandes
20.10.2011
Die diesjährige Herbstfahrt führte den Verband der hessischen Meisterinnen in die Stadt der Brunnen nach Bad Vilbel.
Dort war als erster Programmpunkt die Besichtigung der Firma Hassia Mineralbrunnen. Wie gelangt das Mineralwasser in die Flasche? Und was ist dabei zu beachten? Was unterscheidet Mineralwasser von Tafelwasser und Leitungswasser? Auf diese Fragen fanden wir und viele weitere Antworten rund um das Mineralwasser bei einem beeindruckenden Rundgang durch das Unternehmen.
In sieben hochmodernen Abfüllanlagen werden Glas- und PET-Gebinde unter höchsten hygienischen und ökologischen Anforderungen befüllt. Günstige Bedingungen verursachen, dass mit vielen wertvollen Mineralien angereichertes Wasser unter der Quellenstadt Bad Vilbel zusammenfließen. Dies ist durch die Übernahme von weiteren Mineralwasseranbietern der Ursprung für den Aufstieg der Hassia-Gruppe zum größten Familienunternehmen in der Branche. Das Unternehmen wird bereits in der fünften Generation geleitet.
Das Hassia Quellenmuseum, welches wir ebenfalls besichtigen konnten, wurde von den Verantwortlichen der Hassia Mineralquellen mit viel Herzblut und Liebe zum Detail eingerichtet. Uns wurde ein einzigartiger Überblick über mehr als 140-jährige Unternehmensgeschichte vermittelt. Wir sahen seltene Exponate aus der Mineralbrunnengeschichte, ebenso wie Reinigung-, Abfüll- und Etikettiermaschinen aus den frühen Tagen der Industrialisierung.
Nach dem Besuch der Hassia Mineralbrunnen ging es zum Mittagessen und zur Besichtigung in den in der Nähe gelegenen Dottenfelder Hof. Interessant war vor allem die hofeigene Käserei mit Ihrem Käselager im alten Gewölbekeller. Ausgangspunkt und Grundlage aller Iniativen auf dem Dottenfelder Hof ist die Landwirtschaft. Sie bietet die Grundlage, auf dem die vielseitigen Tätigkeiten, denen sich fünf Familien widmen, gedeihen und sind gleichzeitig ihr Hauptanliegen.
Landwirtschaft ist für sie "Pflege der Erde" in umfassenden Sinne, sie wollen mit ihrer Landwirtschaft "der Erde den Hof machen". 40 Jahre Dottenfelder Hof in biologisch-dynamischer Gemeinschaftsbewirtschaftung, wo steht Ihre biologisch-dynamische Landwirtschaft heute? Wo soll es hingehen? Was brauchen Erde, Pflanzen, Tier und Mensch, was braucht die Umgebung heute und in der Zukunft? Ein wesentliches Standbein des Dottenfelder Hofes ist die Eigenvermarktung.
Die Milch von 80 Kühen wird in der eigenen Hofkäserei verarbeitet und im eigenen Hofladen verkauft. Ihr Getreide verbacken sie in der eigenen Holzofenbäckerei und in der Hofkonditorei.
Die Produkte werden in einem umfangreichen Biovollsortiment in dem eigenen Hofladen und im Käseladen sowie an den Regionalmärkten in der Umgebung verkauft.
